Nach der Viehverkehrs-Verordnung müssen alle Geflügelhalter (Hühner, Enten, Gänsen, Fasanen, Perlhühnern, Rebhühnern, Tauben, Truthühnern und Wachteln) den Bestand bei der Zuständigen Kreisverwaltung anzeigen. Die Geflügelpest-Verordnung verpflichtet alle Geflügelhalter zum Führen eines Bestandsregisters. Es sind neben Tierzukäufen und Tierverkäufen auch Tierverluste und Leistungsrückgänge zu erfassen. Dem Veterinäramt ist anzuzeigen, wenn im Bestand von Hühnern, Enten oder Gänsen mit bis zu 100 Tieren Verluste von mehr als drei Tieren auftreten, bzw. wenn es in größeren Beständen Verluste über 2 Prozent innerhalb von 24 Stunden gibt oder wenn ein erheblicher Leistungsabfall eintritt.